Nunatak: Unterschied zwischen den Versionen

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== Nunatakker im Bezirk Liezen ==
 
== Nunatakker im Bezirk Liezen ==
Das [[Würm]] war die bislang letzte Kaltzeit und ist auch die bestanalysierte Kaltzeit im [[Bezirk Liezen]]. Viel Forschungsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten machte es möglich, die Oberfläche des [[Ennstalgletscher]]s während dieser vorerst letzten Vereisung zu rekonstruieren. Doch obwohl damals das Gletschereis bis in eine Seehöhe von ca. 2 000 m reichte und weite Teile der Landschaft unter sich begrub, ragten inmitten des Eispanzers vereinzelt Berggipfel über die Oberfläche hinaus und bildeten Nunatakker.  
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Die [[Würm]]-Kaltzeit ist die bestanalysierte Kaltzeit im [[Bezirk Liezen]]. Viel Forschungsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten machte es möglich, die Oberfläche des [[Ennstalgletscher]]s während dieser vorerst letzten Vereisung zu rekonstruieren. Doch obwohl damals das Gletschereis bis in eine Seehöhe von ca. 2 000 m reichte und weite Teile der Landschaft unter sich begrub, ragten inmitten des Eispanzers vereinzelt Berggipfel über die Oberfläche hinaus und bildeten Nunatakker.  
  
 
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== Quellen ==
 
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Version vom 20. Juni 2016, 12:43 Uhr

Das Wort Nunatak (Mehrzahl Nunataks oder Nunatakker) stammt aus der grönländischen Sprache, einer eskimo-aleutische Sprache.

Erklärung

Es bezeichnet eine isolierte Fels- oder Bergspitze, die über die Oberfläche eines Gletschers hinausragt und völlig von Eis umgeben ist.

Nunatakker im Bezirk Liezen

Die Würm-Kaltzeit ist die bestanalysierte Kaltzeit im Bezirk Liezen. Viel Forschungsarbeit in den vergangenen Jahrzehnten machte es möglich, die Oberfläche des Ennstalgletschers während dieser vorerst letzten Vereisung zu rekonstruieren. Doch obwohl damals das Gletschereis bis in eine Seehöhe von ca. 2 000 m reichte und weite Teile der Landschaft unter sich begrub, ragten inmitten des Eispanzers vereinzelt Berggipfel über die Oberfläche hinaus und bildeten Nunatakker.

Diese waren:

Quellen

  • Kellerer-Pirklbauer, A., Proske, T. & Untersweg, Th. (2012): Darstellung der Talbodenbereiche des Steirischen Ennstals (Bericht). Institut für digitale Bildverarbeitung, Graz
  • Van Husen, D. (1968): Ein Beitrag zur Talgeschichte des Ennstals im Quartär. Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud., Band 18, 249-286
  • Van Husen, D. (1987): Zur Entwicklung des Oberen Ennstals im Pleistozän. Tagungsband Arbeitstagung Geol. B.-A. 1987 Blatt 127 Schladming, 86-93, Wien: Geol. B.-A.