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Schladminger Berggericht
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Das Schladminger Berggericht war neben dem Bergrichter mit einem Bergschreiber, einem Fröner, Geschworenen und einem Schinner besetzt.
Beschreibung
Diese regelten die Arbeiten der Probierer und der Erzkäufer, der Gewerken und vor allem der Knappen. Fachleute wie die Häuer (Herren-, Gedinge- und Lehenshäuer) hielten den Betrieb in den Gruben in den Gebirgen der Schladmingtäler[1] aufrecht. Unter ihnen standen zahlreiche Hilfsarbeiter.
An der Spitze des Bergreviers und auch der Stadt stand der Bergrichter. Leonhard der Ecklzainerließ im Jahre 1408 aufgrund eines Wahrspruches des Rates der Bürger und Knappen den Schladminger Bergbrief.
Quelle
- Josef Hasitschka: "Vor 700 Jahren: Die erste Nennung von Schladming als Stadt", in: Heimatkundliche Blätter von Schladming, 83. Ausgabe, Juli 2022