Festsaal der Burg Strechau: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Saal im zweiten Obergeschoß des Osttraktes mit Blick nach [[Rottenmann]] und in das [[Paltental]]. Seine Stuckdecke ist durch  Ölmalerei aus dem Jahr [[1652]] mit Darstellung von Szenen aus Ovids Metamorphosen gestaltet.  
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Der Saal liegt im zweiten Obergeschoß des Osttraktes mit Blick nach [[Rottenmann]] und in das [[Paltental]]. Die Stuckdecke wird von einer toskanischen Mittelsäule gestützt, die durch zwei Flachbögen mit zwei Halbsäulen an den Längswänden verbunden ist. Die vier Köpfe am Säulenkapitell sind Personifikationen der vier Temperamente. In den darüber liegenden Zwickeln erkennt man die Wappen des Stiftes Admont sowie des Abtes [[Urban Weber]]. Der e Deckenstuck wird Giovanni Battista Cherubini zugeschrieben. In den 34 Feldern der Decke befinden sich Ölmalereien, die Szenen aus Ovids Metamorphosen darstellen. Sie sind mit [[1652]] datiert. Das Monogramm I.M.O. dürfte für den Hofmaler Johann Melchior Otto stehen. 
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Die besondere Akustik wird auch für Konzerte genutzt.
 
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Ein großes barockes Ölgemälde zeigt das neutestamentliche Gleichnis vom Hochzeitsmahl: Viele sind gerufen, aber wenige auserwählt (Matthäus 22, 1–14).
 
Ein großes barockes Ölgemälde zeigt das neutestamentliche Gleichnis vom Hochzeitsmahl: Viele sind gerufen, aber wenige auserwählt (Matthäus 22, 1–14).
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==Quelle==
 
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* [http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=784 Burgen Austri]
 
* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Strechau&stable=0#Vom_19._Jahrhundert_bis_heute Wikipedia]
 
* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Strechau&stable=0#Vom_19._Jahrhundert_bis_heute Wikipedia]
 
* [[Ewald Gabardi]] Schloßführung am 04.05.2023
 
* [[Ewald Gabardi]] Schloßführung am 04.05.2023
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[[Kategorie:Burg|Strechau]]

Aktuelle Version vom 16. Juni 2024, 09:20 Uhr

der Festsaal
das Ölgemälde

Der Festsaal der Burg Strechau befindet sich auf der Burg Strechau.

Allgemeines

Der Saal liegt im zweiten Obergeschoß des Osttraktes mit Blick nach Rottenmann und in das Paltental. Die Stuckdecke wird von einer toskanischen Mittelsäule gestützt, die durch zwei Flachbögen mit zwei Halbsäulen an den Längswänden verbunden ist. Die vier Köpfe am Säulenkapitell sind Personifikationen der vier Temperamente. In den darüber liegenden Zwickeln erkennt man die Wappen des Stiftes Admont sowie des Abtes Urban Weber. Der e Deckenstuck wird Giovanni Battista Cherubini zugeschrieben. In den 34 Feldern der Decke befinden sich Ölmalereien, die Szenen aus Ovids Metamorphosen darstellen. Sie sind mit 1652 datiert. Das Monogramm I.M.O. dürfte für den Hofmaler Johann Melchior Otto stehen.

Die besondere Akustik wird auch für Konzerte genutzt. Ein großes barockes Ölgemälde zeigt das neutestamentliche Gleichnis vom Hochzeitsmahl: Viele sind gerufen, aber wenige auserwählt (Matthäus 22, 1–14).

Geschichtliches

Das Gemälde wurde durch die russischen Besatzer schwer beschädigt und von der Boesch Stiftung um ca. 1.000.000 Euro restauriert.

Bilder

Quelle