Notgasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 5. Januar 2015, 19:51 Uhr

die Notgasse

Die Notgasse ist eine Schlucht, die sich, zusammen mit der Riesgasse, im Kemetgebirge, einem Teilgebirge des Dachsteingebirges, befindet. Sie die kürzeste Verbindung zu Fuß von Gröbming nach Bad Aussee oder Hallstatt, die bereits seit Jahrtausenden begangen wird.

Allgemeines

Die Schlucht liegt etwa 2,5 km Kilometer nordwestlich des Stoderzinkens und drei Kilometer südlich vom Hirzberg im Gemeindegebiet von Gröbming.

Es handelt sich um eine hohlwegartige trockene Schlucht. Sie wirkt durch die bis zu 60 Meter hohen Felswände düster und geheimnisvoll. Dieser Eindruck wird durch die eingeritzten Symbole und Zeichen verstärkt, von denen man ähnliche an vielen Stellen des Dachsteinplateaus findet.

Felsritzereien

Die Karstschlucht ist zu Fuß über zum Teil unmarkierte, steinige und schmale Steige von der Brünnerhütte auf dem Stoderzinken leicht abwärts gehend erreichbar. Sie liegen oft tiefer als man erwartet, weil der Boden im Lauf der Jahrhunderte durch herab fallendes Material heute höher ist als zu jener nicht genau bekannten Zeit, zu der die Felsritzereien gemacht wurden.

Es ist die berühmteste Fundstelle nach der Beschreibung von Franz Mandl. Man sieht am deutlichsten im linken Teil eine zweiholmige Leiter mit neun Sprossen, am linken unteren Ende ein Pentagramm. Auch ein verwittertes Kreuz ist zu sehen sowie im rechten Teil „das Weltbild“, wie die Darstellung im zweiten Bild (Mandl 95) genannt wird.

Die Deutung der Symbole ist eine Wissenschaft für sich: die Symbole sind nur deshalb einigermaßen enträtselbar, weil sie wie oben erwähnt an vielen Stellen in Europa zu finden sind.

Zeitlich gesehen sind die ältesten Ritzungen in der Notgasse wohl 1.200 oder mehr Jahre alt.

Die Felsformation wurde 1968 / 1972 zum Naturdenkmal erklärt.

Bildergalerie

weitere Bilder

  • Notgasse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen